Unter der Marke „Euro-Via Festival“ veranstalten wir seit 2005 immer wieder klassische Konzertreihen, die sich insbesondere der Orgelmusik widmen, aber auch Chor- und Orchesterkonzerte umfassen. Das lateinische Element VIA signalisiert dabei das Erlebnispotential einer musikalischen „Wanderung“ entlang alter europäischer Pilgerwege und Straßen. So verbindet Euro-Via Festival kunsthistorisch bedeutende Kirchen und Orte miteinander und ermöglicht mit seinen Konzerten einen regen internationalen und interkulturellen Austausch von Künstlern, Zuhörern und den organisierenden Kooperationspartnern vor Ort. Dies ist ein unverzichtbarer Mosaikstein bei der Überwindung europäischer Grenzen.
Der Weg eines erstmalig veranstalteten Europäischen Orgelfestivals führte 2005 von Bayern aus entlang der historischen Römerstraße „Via Claudia Augusta“ und endete nach 50 Konzerten mit über 10.000 Zuhörern sehr erfolgreich in Venedig.
Das anschließende Festival "Wege nach Rom" mit Konzerten in zehn europäischen Nationen in Städten wie z.B. Paris (Notre Dame), London (Westminster), San Sebastian, Porto, München, Kopenhagen, Danzig, Linz, Palermo u.v.a. fand 2008 dann seinen Höhepunkt in einer römischen Orgelfestwoche. 2009 und 2010 wurde das Festival „Wege nach Rom“ neu aufgelegt und durch etliche Länder, Konzertstätten sowie teilnehmende Künstler erweitert.
2011 wird der Ambitus des Euro-Via Festivals „von Rom nach Santiago“ nach den vorausgegangenen Konzerten in Rom und Venedig (Markusdom) deutlich erweitert, mit Schwerpunkten in Bayern, Portugal, Südfrankreich und Spanien. Geplant sind wiederum Konzerte hochrangiger Orgelinterpreten, aber auch anderer Instrumentalisten sowie von Chören (z.B. Münchener Bachchor) und Orchestern (Mitglieder der Berliner Philharmoniker). Diesmal orientiert sich das Festival entlang des vielfach verzweigten und variierten historischen Jakobswegs. Es berührt herausragende Orte, Kirchen und Konzertsäle wie Schloß Neuschwanstein und die Münchener Philharmonie in Bayern, die Kathedralen von Lausanne, Toulouse und Porto, sowie in Spanien die Stationen Barcelona (Palau de la Musica, Sagrada Familia), Burgos, Leon und schließlich 2012 als Endpunkt Santiago de Compostela.
Johannes Skudlik
Künstlerischer Leiter



